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Was du über die IgA-Nephropathie

Grundlegende Informationen zu Ursachen, Arten, Symptomen, Behandlung und Diagnose – zusammengestellt auf der Grundlage medizinischer Leitlinien und von unseren hauseigenen Ärzten geprüft. Öffne die Abschnitte, die auf dich zutreffen.

Was ist mama health?

Was ist eine IgA-Nephropathie?

Die IgA-Nephropathie, auch IgAN genannt, ist eine chronische Nierenerkrankung, bei der sich ein Antikörper namens Immunglobulin A in den Nieren ablagert. Diese Ablagerungen lösen Entzündungen aus und können die Glomeruli schädigen – das sind die winzigen Filter, die Abfallstoffe und überschüssige Flüssigkeit aus dem Blut entfernen. IgAN ist auch als Berger-Krankheit bekannt.

Was sind die Ursachen der IgA-Nephropathie?

Die genaue Ursache ist noch nicht vollständig geklärt. Forscher gehen davon aus, dass Unterschiede im Immunsystem dazu führen, dass sich ungewöhnliche Formen von IgA in den Nieren ansammeln. Genetische Faktoren, Umweltfaktoren und Infektionen könnten dabei eine Rolle spielen. Manche Menschen bemerken zum ersten Mal Blut im Urin während oder kurz nachdem sie eine Erkältung, Halsschmerzen oder einer Atemwegsinfektion erlitten haben.

Arten der IgA-Nephropathie

Eine primäre IgAN liegt vor, wenn die IgA-Nephropathie die Haupterkrankung ist, die die Nieren beeinträchtigt. Eine sekundäre IgAN steht im Zusammenhang mit einer anderen Erkrankung, wie zum Beispiel bestimmten Lebererkrankungen, Zöliakie, entzündlichen Darmerkrankungen oder einigen Infektionen. Die Identifizierung einer Begleiterkrankung kann Einfluss darauf haben, wie die Krankheit behandelt wird. Auf mama health findest du Leitfäden zu einigen davon, darunter Morbus Crohn, Colitis ulcerosa und dekompensierte Leberzirrhose.

Die IgA-Nephropathie unterscheidet sich von der IgA-Vaskulitis dahingehend, dass es zwar bei beiden zu IgA-Ablagerungen kommt, jedoch die IgA-Vaskulitis nicht die Blutgefäße im gesamten Körper betrifft und zudem violetten Hautausschlag, Gelenkschmerzen und Bauchbeschwerden verursachen kann.

Wie wird die IgA-Nephropathie behandelt?

Die Behandlung zielt darauf ab, den Proteinverlust zu verringern, den Blutdruck zu kontrollieren und die Nierenfunktion zu schützen. Medikamente wie ACE-Hemmer oder ARBs werden häufig eingesetzt, um den Blutdruck zu senken und den Proteingehalt im Urin zu reduzieren.

Je nach Risiko und Nierenfunktion des Patienten kann die Behandlung auch SGLT2-Hemmer, gezielte Immuntherapien, Kortikosteroide oder andere Medikamente umfassen, die auf den Krankheitsverlauf einwirken. Die Verfügbarkeit der Behandlung variiert, und die Vorteile sowie mögliche Nebenwirkungen sollten mit einem Nierenspezialisten besprochen werden. Die Liste der Kliniken für IgA-Nephropathie in Italien auf mama health zeigt, wo fachärztliche Versorgung verfügbar ist. Fragen, die zwischen den Terminen aufkommen, kannst du über mama health stellen – das ist eine kostenlose Selbsthilfeseite zur IgA-Nephropathie, die auf medizinischer Wissenschaft und den Erfahrungen anderer basiert.

Wer hat ein erhöhtes Risiko, eine IgA-Nephropathie zu entwickeln?

Jeder kann an IgAN erkranken, auch wenn die Erkrankung häufig bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen festgestellt wird. Eine familiäre Vorbelastung mit IgAN oder einer IgA-Vaskulitis kann das Erkrankungsrisiko erhöhen.

IgAN steht zudem im Zusammenhang mit Erkrankungen wie Zöliakie, entzündlichen Darmerkrankungen, chronischen Lebererkrankungen und bestimmten Infektionen. Das Vorliegen eines dieser Risikofaktoren bedeutet nicht, dass jemand zwangsläufig an IgAN erkrankt, und es gibt derzeit keine bewährte Methode, dies zu verhindern.

Was sind die Symptome einer IgA-Nephropathie?

Viele Menschen haben anfangs keine erkennbaren Symptome. Frühe Anzeichen lassen sich möglicherweise erst bei routinemäßigen Blut- oder Urinuntersuchungen feststellen.

Mögliche Symptome sind unter anderem rosafarbener, roter, brauner oder cola-farbener Urin aufgrund von Blut, schaumiger Urin aufgrund von Eiweiß, Schwellungen um die Augen herum oder an den Beinen und Füßen sowie Bluthochdruck. Diese Symptome können auch bei anderen Erkrankungen auftreten und bestätigen für sich genommen noch keine IgAN. Welche Veränderungen sich zwischen den Arztterminen ergeben, kannst du an einem Ort in der „ mama health “-App festhalten – einer kostenlosen IgAN-App, die gemeinsam mit unseren Hausärzten entwickelt wurde.

Wie wird eine IgA-Nephropathie diagnostiziert?

Die Diagnose beginnt in der Regel mit Urinuntersuchungen, Blutuntersuchungen, Blutdruckmessungen sowie einer Erfassung der Symptome und der Familienanamnese. Mit diesen Untersuchungen lässt sich feststellen, ob Blut oder Eiweiß im Urin vorhanden ist, und es lässt sich zeigen, wie gut die Nieren funktionieren.

Um eine IgAN zu bestätigen, ist normalerweise eine Nierenbiopsie erforderlich. Bei einer Biopsie wird eine kleine Probe des Nierengewebes auf IgA-Ablagerungen sowie Anzeichen einer Entzündung oder Vernarbung untersucht. Biopsien werden in Fachzentren durchgeführt, und die Liste der Nierenkliniken in Italien unter mama health gibt dir einen Überblick, falls du in Italien wohnst. Die Ergebnisse und Briefe kannst du in der App „ mama health “, einer kostenlosen App zur Unterstützung bei IgA-Nephropathie, in verständlicher Sprache nachlesen.

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Häufig gestellte Fragen

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