Die 6 besten Krankenhäuser für Lungenfibrose in der Schweiz



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TL;DR
- In der Schweiz gibt es mehrere Universitätskliniken und spezialisierte Lungenzentren mit langjähriger Erfahrung im Bereich der Lungenfibrose (PF) und der idiopathischen Lungenfibrose (IPF).
- Diese Liste enthält Zentren, die der Arbeitsgruppe für interstitielle und seltene Lungenerkrankungen der Schweizerischen Gesellschaft für Pneumologie angeschlossen sind, sowie die wichtigsten akademischen Spitäler der Schweiz. Es handelt sich dabei nicht um eine Rangliste.
- Jedes Zentrum bietet eine multidisziplinäre Versorgung bei interstitiellen Lungenerkrankungen sowie fachärztliche pulmonologische Betreuung an, und die meisten beteiligen sich an der IPF-Forschung und an klinischen Studien.
- Betrachte diese Liste bitte nur als allgemeine Orientierungshilfe. Bei Fragen zur persönlichen Gesundheitsversorgung wende dich immer an deinen Hausarzt oder dein Fachärzteteam.
Wie wurden diese Kliniken ausgewählt?
Diese Zentren werden von verschiedenen Schweizer Netzwerken für Lungenheilkunde empfohlen, vor allem von der Arbeitsgruppe für interstitielle und seltene Lungenerkrankungen der Schweizerischen Gesellschaft für Pneumologie sowie von den Lungenabteilungen der Schweizer Universitätsspitäler, die über nachgewiesene Erfahrung mit fibrotischen Lungenerkrankungen, einschließlich der idiopathischen Lungenfibrose, verfügen. Sie werden aufgrund ihrer klinischen Expertise, ihres Forschungsengagements und ihrer Bekanntheit in den Schweizer Versorgungswegen für seltene Krankheiten und interstitielle Lungenerkrankungen berücksichtigt.
Welche sind die besten Krankenhäuser für Lungenfibrose in der Schweiz?
Die unten aufgeführten Zentren gehören zu den führenden Lungenfachzentren der Schweiz für IPF und fibrotische interstitielle Lungenerkrankungen und decken alle wichtigen Sprachregionen ab.
Inselspital – Universitätsspital Bern
Abteilung für Lungenheilkunde
Das Inselspital ist das führende akademische Zentrum der Schweiz für die Erforschung und klinische Behandlung von Lungenfibrose. Die Abteilung für Lungenheilkunde beherbergt international anerkannte IPF-Forscher, die maßgeblich an der Erstellung des nationalen Positionspapiers der Schweiz zur Diagnose und Behandlung von IPF beteiligt waren, das von der Arbeitsgruppe für interstitielle und seltene Lungenerkrankungen der Schweizerischen Gesellschaft für Pneumologie veröffentlicht wurde. Das Zentrum unterhält ein aktives IPF-Patientenregister, beteiligt sich an internationalen Kohortenstudien und betreibt Spitzenforschung zu Biomarkern und der Lungenmikrobiota bei fibrotischen Erkrankungen. Patienten profitieren von einem umfassenden multidisziplinären Team, antifibrotischer Therapie, Zugang zu klinischen Studien und einer eigenen Abteilung für Thoraxchirurgie zur Beurteilung der Eignung für eine Lungentransplantation.
📍 Freiburgstrasse 20, 3010 Bern 📞 +41 31 632 80 99
Universitätsspital Zürich (USZ)
Abteilung für Lungenheilkunde
Die Abteilung für Lungenheilkunde am USZ gehört zu den führenden Fachabteilungen für Pneumologie in der Schweiz. Die Abteilung bietet das gesamte Spektrum der Lungen-Diagnostik an, darunter moderne Lungenfunktionstests, hochauflösende CT-Bildgebung und die Beurteilung des Gasaustauschs, sowie fachärztliche Sprechstunden für interstitielle Lungenerkrankungen (ILD) und die Behandlung der progressiven Lungenfibrose (PPF). Die Pneumologen des USZ haben an wegweisenden schweizerischen und europäischen multizentrischen IPF-Studien mitgewirkt, darunter Forschungen zur Lungenmikrobiota und zu den Ergebnissen antifibrotischer Therapien. Das Team der Thoraxchirurgie des Spitals unterstützt Überweisungen für Lungentransplantationen bei Patienten im fortgeschrittenen Stadium.
📍 Rämistrasse 100, 8091 Zürich 📞 +41 44 255 22 21
CHUV – Universitätsspital Lausanne
Abteilung für Pneumologie
Das CHUV ist eines der fünf Universitätsspitäler der Schweiz und zählt weltweit zu den zehn besten Spitälern. Seine Abteilung für Pneumologie nimmt in der nationalen Forschung zur Lungenfibrose eine anerkannte Stellung ein: Die Ärzte dort sind Mitautoren der Schweizer Leitlinien und wirken an Studien zur Lungenmikrobiota bei idiopathischer Lungenfibrose (IPF) sowie zum Fibrose-Management mit. Das CHUV dient als eines der Referenzkrankenhäuser für die französischsprachige Schweiz und profitiert von einer engen Zusammenarbeit mit der EPFL (Eidgenössische Technische Hochschule Lausanne) sowie der Fakultät für Biologie und Medizin der Universität Lausanne. Lungenrehabilitation, langfristige IPF-Nachsorge und die Teilnahme an klinischen Studien sind vor Ort möglich.
📍 Rue du Bugnon 46, 1011 Lausanne 📞 +41 21 314 13 82
Universitätskliniken Genf (HUG)
Abteilung für Lungenheilkunde
Das HUG ist Genfs führendes akademisches medizinisches Zentrum und umfasst 8 Spitäler sowie mehr als 40 ambulante Versorgungsstandorte. Zusammen mit dem CHUV in Lausanne fungiert es als Referenzspital für die französischsprachige Schweiz. Die Abteilung für Lungenheilkunde am HUG verfügt über fundierte Fachkenntnisse im Bereich interstitieller Lungenerkrankungen, und ihre Lungenfachärzte engagieren sich aktiv in nationalen Schweizer Fachgremien für Lungenheilkunde sowie in multizentrischen IPF-Studien. Das Zentrum bietet multidisziplinäre Diagnostik, die Betreuung von antifibrotischen Therapien, Lungenrehabilitation sowie Überweisungswege für die Beurteilung im Hinblick auf eine Lungentransplantation.
📍 Rue Gabrielle-Perret-Gentil 4, 1205 Genf 📞 +41 (0)22 372 33 11
Universitätsspital Basel (USB)
Kliniken für Lungenheilkunde
Die Abteilung für Lungenheilkunde des Universitätsspitals Basel verfügt über fundierte Fachkenntnisse im Bereich fibrotischer Lungenerkrankungen und hat an der schweizerischen multizentrischen klinischen Forschung zu IPF mitgewirkt, darunter an Studien, die Veränderungen der Lungenmikrobiota im Zusammenhang mit dem Fortschreiten der IPF untersuchen. Dank seiner Lage an der Grenze zu Frankreich und Deutschland ist das Spital eine praktische Anlaufstelle für internationale Patienten aus den Nachbarländern. Die Abteilung bietet fachärztliche Sprechstunden für interstitielle Lungenerkrankungen (ILD), antifibrotische Therapien sowie koordinierte Übergänge zur Thoraxchirurgie und zu Transplantationsuntersuchungen an.
📍 Petersgraben 4, 4031 Basel 📞 +4161 265 51 84
Kantonsspital St. Gallen
Lungenzentrum
Das Lungenzentrum am Kantonsspital St. Gallen ist eines der führenden regionalen Zentren für Lungenheilkunde in der Schweiz und ein anerkanntes Kompetenzzentrum für die IPF-Versorgung in der Ostschweiz. Seine Lungenfachärzte beteiligen sich aktiv an schweizerischen multizentrischen klinischen Studien zur IPF, darunter Untersuchungen zu Azithromycin und zur Lungenmikrobiota bei fibrotischen Lungenerkrankungen. Das Zentrum bietet spezielle ILD-Sprechstunden, umfassende pulmonologische Diagnostik (HRCT, Bronchoskopie, Lungenfunktionstests) und antifibrotische Therapie an, was es zu einer guten Alternative für Patienten macht, die lieber nicht in größere Universitätsstädte reisen möchten.
📍 Rorschacher Strasse 95, 9007 St. Gallen 📞 +41 71 494 99 55
Wichtiger Haftungsausschluss
Dieser Artikel dient lediglich als Informationshilfe und stellt keine medizinische Beratung dar. Die aufgeführten Kliniken sind nicht nach ihrer Qualität geordnet. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit; auch andere qualifizierte Ärzte in der Schweiz können Lungenfibrose wirksam behandeln. Wende dich für individuelle Überweisungen und Behandlungsentscheidungen stets an deinen Hausarzt oder deinen behandelnden Lungenfacharzt. In der Schweiz ist für die meisten Überweisungen an Fachärzte ein Überweisungsschreiben eines Hausarztes oder eines überweisenden Facharztes erforderlich.


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